Flüssiggasschlauch für Haushalts-Flüssiggasherd
Anwendung von LPG-Gasschläuchen
Der LPG-Schlauch dient zum Transport von Flüssiggas (LPG), Erdgas und Methan bis zu einem Druck von 25 bar. Er eignet sich außerdem für Herde und Industriemaschinen. Im Haushalt verbindet er üblicherweise den Gastank mit Kochgeräten wie dem Gasherd.
Beschreibung
Im Vergleich zu anderen Kunststoffschläuchen kann ein LPG-Gasschlauch in einem breiteren Temperaturbereich eingesetzt werden. Die Betriebstemperatur kann zwischen -32 °C und 80 °C liegen. Daher eignet er sich sowohl für Anwendungen bei niedrigen als auch bei hohen Temperaturen.
Technische Anforderungen an LPG-Gasschläuche
Der LPG-Schlauch dient dem Transport von brennbaren Gasen und unterliegt daher strengen technischen Anforderungen.
Zunächst zur Toleranz. Standardmäßig beträgt die Toleranz für Schläuche bis DN20 ±0,75 mm. Für DN25 bis DN31,5 beträgt sie ±1,25 mm und für DN40 bis DN63 ±1,5 mm.
Zweitens, die mechanischen Eigenschaften. Die Zugfestigkeit des Innenrohrs sollte 7 MPa betragen, die des Außenrohrs 10 MPa. Die Bruchdehnung sollte beim Innenrohr 200 % und beim Außenrohr 250 % betragen.
Drittens, Druckfestigkeit. Der Schlauch muss einem Druck von 2,0 MPa standhalten. Gleichzeitig darf er nach einer Minute unter Druck weder leckagen noch Blasen bilden. Außerdem darf die Längenänderung unter Druck nicht mehr als 7 % betragen.
Viertens: Biegeeigenschaften bei niedrigen Temperaturen. Legen Sie den Schlauch für 24 Stunden auf -40 °C. Danach sollte er keine Risse aufweisen. Führen Sie nach dem Erreichen der normalen Temperatur eine Druckprüfung durch. Dabei darf kein Leck auftreten.
Abschließend die Ozonbeständigkeit. Legen Sie den Schlauch in eine Testbox mit einem Ozongehalt von 50 ppmh und einer Temperatur von 40 °C. Nach 72 Stunden sollten keine Risse an der Oberfläche sichtbar sein.








